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Über mich


Schon als Kind haben Tiere eine große Faszination auf mich ausgeübt. Da der Wunsch nach einem eigenen Hund zunächst unerfüllt blieb, verbrachte ich damals einen Großteil meiner Freizeit im Tierheim. Dort konnte ich erste Erfahrungen mit Hunden, auch solchen mit verschiedenartigen Verhaltensauffälligkeiten, sammeln. Wichtig war mir bereits damals das Miteinander von Hunden und anderen Lebewesen, was sich heute noch sowohl auf meine persönliche Tierhaltung als auch auf meine Hundeausbildung auswirkt. In meinem Haushalt leben und lebten neben meiner Familie (Ehemann und zwei Söhne) und meinen Hunden auch Katzen, Vögel, Frettchen, Hasen, Meerschweinchen, Mäuse, Ratten, Schildkröten und mein Pferd. Daher lege ich sehr großen Wert auf eine praxisnahe, familienbezogene Ausbildung zu einem sozial verträglichen Hund.

Erfahrungen

Seit über 20 Jahren bin ich ehrenamtliche Rettungshundeführerin. Davon war ich 15 Jahre lang Ausbilderin und 10 Jahre lang Ausbildungsleiterin. In diesem Zusammenhang habe ich viele Seminar besucht, z.B. bei Thomas Baumann, Gotthilf Greiner, etc.. Parallel dazu habe ich drei eigene Hunde zur Flächen- und Trümmerprüfung gebracht. Viel gelernt habe ich durch die Arbeit mit meinen Riesenschnauzern, die mir meine Grenzen gezeigt und mich immer wieder motiviert haben, beharrlich zu bleiben, umzudenken und andere Wege in der Hundeerziehung zu suchen.

Meine Ausbildungsgrundsätze

Wie oft sehe ich gestresste Menschen mit Hunden, die wild an der Leine zerren, jagen oder noch schlimmere Verhaltensstörungen zeigen? Mein Ziel ist es, durch positive Konditionierung solche Auffälligkeiten erst gar nicht entstehen zu lassen. Haben sie sich einmal bei einem schon älteren Hund bereits verfestigt, führt die positive Verstärkung leider nicht immer zum gewünschten Erfolg. In solchen Fällen suche ich zusammen mit dem Hundehalter nach Alternativen. In meiner langjährigen Erfahrung als Ausbilderin habe ich meinen persönlichen Ausbildungsstil gefunden. Ich suche einen Mittelweg zwischen völlig gewaltfreier Erziehung und einer Überbetonung von autoritären Erziehungsmethoden. Ganz wichtig ist mir hierbei die verhaltensbiologische Erkenntnis, dass Hunde keine Demokratie kennen, nur eine Hierarchie. Mangels Informationen und Sachkenntnis neigen wir oft dazu, Hunde zu vermenschlichen, so dass ihnen die ihrem Verhalten entsprechend klare Führung fehlt. Als Konsequenz dessen muss sich jeder Hundeführer auch als Rudelführer bewähren, sonst versucht der Hund, selbst die Rangordnung zu bestimmen (und das will ja schließlich keiner...). Mein Ziel ist es, Ihnen dabei zu helfen, ein souveräner, respektierter und geliebter Rudelchef zu werden. Besonders am Herzen liegt mir die Kommunikation zwischen Hundeführer und Hund, die oftmals die Ursache von Schwierigkeiten ist.
© 2009 Stefan Bufe